I AM, ein Dokumentarfilm von Tom Shadyac

Gerade habe ich eine Empfehlung per Twitter für diesen Dokumentarfilm bekommen. Leider wird er momentan nur in Amerikas Westküste gezeigt.

Es geht darin um den amerikanischen Regisseur Tom Shadyac der, verzeiht bitte den Ausdruck, buchstäblich auf den Kopf gefallen ist. Durch die Konfrontation mit seiner eigenen Sterblichkeit ist er sich bewusst geworden, dass er etwas in seinem Leben ändern muss. Er begibt sich daher auf eine Entdeckungsreise mit seiner Kamera, bei der zuallerst die Frage im Vordergrund steht: Was ist in dieser Welt alles verkehrt? Was läuft falsch? Und endet mit der Erkenntnis was in dieser Welt eigentlich alles in Ordnung ist! Er spricht mit vielen der bedeutendsten Denker unserer Zeit und bildet sich dann seine eigene Meinung. Die Vorschau verspricht einen wirklich tollen Film. Andere und klügere Menschen werden diesen Film sicher noch genügend loben und auch laut genug rügen, und der eine oder andere Kirchenvertreter wird auch noch seinen Senf dazugeben…

…nun zu meinem Senf…

Ich bin schon länger der Meinung, dass die Konzentration auf das Negative, wie wir es aus der Sonntagsschule kennen, destruktiv ist. Je mehr Platz und Energie wir mit dem Bekämpfen des Bösen in uns verbrauchen, desto weniger Raum geben wir, um uns dem Positiven zu widmen. Wir füllen unsere Gedanken mit allem Müll, der uns eingetrichtert wird. Du bist nicht hübsch genug, Du verdienst nicht genug, Du bist zu dick, Du bist aus der Erbsünde entstanden, Nutella Du bist Schuld, dass meine Kinder dick wurden, weil Du mir in der Werbung suggeriert hast, du seist gesund… hören wir Solches nur oft genug, glauben wir es auch, oder?!

Oder anders gesagt: Je länger wir uns in einem schwarzen, kalten Raum aufhalten, desto geblendeter werden wir sein, wenn wir endlich nach draussen ins Sonnenlicht kommen. Wir müssen blinzeln und drehen uns ab, so überwältigend ist es. Die Meisten gehen dann ins Haus zurück und verschliessen die Fensterläden wieder. Die Gedankenkrafstpirale dreht sich abwärts.

Wenn wir jedoch lernen uns auf unsere Einzigartigkeit, Schönheit, und innere Kraft zu konzentrieren und diese noch zu steigern, dreht sich die Gedankenkrafstpirale aufwärts, denn je weiter Du das Fenster öffnest, desto mehr Licht kann eindringen und Dich durchdringen. Und dann ist irgendwann kein Platz mehr fürs Dunkle…
Wir müssen nur endlich lernen, die Verantwortung für unser Leben, zu übernehmen! Niemand kann uns glücklich machen, ausser wir selbst. Wir werden erst liebenswert, wenn wir uns selber liebenswert finden. Oder um es in SBB Kursworte zu fassen: Ich bin OK, Du bist OK… (ich glaube jetzt nicht, dass ich diesen blöden Kurs tatsächlich zitiere…Moment… vielleicht war er doch nicht ganz so blöd…)

Macht das für Irgendjemanden einen Sinn? Ausser für meine Seelenverwandten natürlich, die eh schon wissen das ich spinne… Die Anderen dürfen mir gerne schreiben…

Na ja, jedenfalls finde ich es schön, dass auch Hollywood gemerkt hat, wie toll das Leben dann sein kann, auch wenn man nicht reich und schön ist. Noch schöner wäre es, wenn dem Film auch Taten folgen und wir uns ein Beispiel daran nehmen würden.

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